Die beiden Greifvögel im Kopfbereich dieser Webseite, spielen nun bei Mauskontakt ein Geräusch ab.
Der Sound kann durchaus tagesaktuellen Bezug haben (Vielleicht hast du ja heute um 16 Uhr auch schon was vor).
Einige weitere Erneuerungen an dieser Seite sind in den nächsten Tagen zu erwarten.
This Is All Wrong
„This is all wrong“ oder „Dies ist alles falsch“, eine Feststellung oder das Bewusstsein über eine Angelegenheit, die sich offensichtlich nicht im Einklang mit einem individuellen Geisteszustand befindet. Als solche bleibt sie nicht zwingend das Resultat einer Sache, der man mit Ablehnung begegnet, sondern bietet darüber hinaus Möglichkeiten über die Distanzierung eine neue Position zu anderen Objekten einzunehmen. „Dies ist alles falsch“ besitzt als Endpunkt einer Überlegung zweifelsohne einen destruktiven Charakter, zeigt aber im gleichen Maße auf die Dinge, die uns richtig erscheinen. Doch wo sind diese Dinge aufzufinden?
Moorweide gegenüber vom Bahnhof Dammtor // Freitag 18.12. // 16:30
Aus dem Aufruf dieser Recht auf Stadt Bande:
Wir sind wütend – und das aus den unterschiedlichsten Gründen. Wir beobachten, wie Gebäude leer stehen, während Parks und Grünflächen für neue Bürokomplexe zubetoniert werden. Wir kennen die Tücken des Wohnungsmarktes und erfahren, dass es immer weniger Sozialwohnungen in Hamburg gibt. Wir sehen, dass teure Prestigeobjekte am Hafenrand wachsen und luxuriöse Eigentumswohnungen in den als besonders attraktiv geltenden Vierteln gebaut werden. Wir sind Zeugen steigender Mieten und verfolgen, wie lang ansässige Familien und Gewerbe verdrängt, Kettengastronomien aufgezogen, Miet- in Eigentumswohnungen umgewandelt und öffentliche und kulturelle Räume beschnitten werden. Schon jetzt müssen viele Menschen ihren Stadtteil verlassen, weil sie sich die Mieten nicht mehr leisten können.
Deshalb gehen wir auf die Barrikaden gegen die Privatisierung von Stadt und gegen eine Politik, die allein auf die Rendite schielt und unbeirrt weitere prestigeträchtige Großprojekte an Land ziehen will. Wir wollen keine Stadt, die als Unternehmen profitabel am Markt positioniert wird.
Schönes Interview über die Arbeitsweisen des Grafikdesigners Eike König, Gründer der Agentur Hort.

Learn Something Every Day - 24. November
Zwischen den ganzen Meldungen aus dem Feed-Reader, die meisten schrecken einen jeden Morgen mit ellenlangen Texten über Tech-Kram ab, finden sich zwei Feeds zweier Seiten, von denen man behaupten kann, dass man sie zu jeder Tageszeit “lesen” kann.
“This is indexed” und “Learn Something Every Day” gehören zu den Blogs, die täglich eine Zeichnung veröffentlichen, wobei die Strategien durchaus unterschiedlich sind.
Es bewegt sich was an den Unis weltweit. Auch an der Universität Lüneburg gibt es gute Gründe für eine offene, transparente und kritische Diskussion. Zur laufenden Besetzung des Hörsaal 1 gibt es auch ein Blog mit aktuellen Infos.
Da wird nämlich nach außen hin eine Ausbildungsmarke mit mindestens deutschlandweiter Strahlkraft kommuniziert (totale Rebellionskunst inklusive), während intern demokratische Mitbestimmungsrechte systematisch abgebaut werden. Studenten, Dozenten und Mitarbeiter sollen unbedingt mal ihre Ansichten äußern und am Ende “bündelt der Präsident dann die Meinungen”. Der selbe Präsident stellt den besetzten Hörsaal zur Verfügung und findet es “gut, dass die Studenten sich mit Bildung auseinandersetzen”. Diese wackere Wertschätzung studentischer Diskussion, verkündet er anlässlich seines “Spontanbesuchs” im besetzen Hörsaal 1, den er vorher nur den Mitarbeitern der Lüneburger Landeszeitung ankündigte.
Gut gemacht. Zumindest die Exzellenz-Initiative blumige Medienkommunikation, Pseudo-Mitbestimmung und Vereinahmung von Protesten hat die Leuphana Universität schonmal haushoch gewonnen! Lehre, kritische Wissenschaft, Forschung und Partizipation kommen dann später.
Höchste Zeit die schöne, bunte Ausbildungsmarke zu hinterfragen und zu zeigen was allzu oft dahintersteckt.
Die Webseite temporary.cc löscht mit jedem Besuch der Webseite ein Teil des Markups.
For each unique visitor it receives, Temporary.cc deletes part of itself. These deletions change the way browsers understand the website’s code and create a unique (de)generative piece after each new user. Because each unique visit produces a new composition through self-destruction, Temporary.cc can never be truly indexed, as any subsequent act of viewing could irreparably modifiy it.
gefunden auf Nerdcore





