Mal wieder Politiker-Wackness:
Peinlichkeit macht vor Parteigrenzen nicht halten: Bundes-DJ Gutenberg, Schäfer-Gümbel aka. der Hessen-Obama und die szenige Club-Gängerin Claudia Roth.
Wer diesen ganzen Spaß- und Pseudo-2.0-Wahlkampf aushält, der kann jetzt auch noch die anderen Fricke & Solms Episoden gucken. Oder jetzt wieder N24 einschalten und die höchstseriösen, staatstragenden Herren angucken.
Is ne Zeit her ne. War viel los in den letzten Wochen, aber jetzt wieder Geier-Bloggen in schöner Regelmäßigkeit. Hier die esoterische Antwort auf Assi Toni sozusagen. Thomas G. Hornauer drops the truth about women:
“A Freundin hat mal zu mir gesagt: Ich komm nie wieder zu dir zurück. Und dann hab isch gesagt, dass kannste auch nicht, denn hinten ist die Vergangenheit und isch bin schon ganz woanderscht.
Wenn du mir zurück kommen willst, lehnst dich an ein Hologram an. Das ist wie eine Litfaßsäule, die es nicht gibt.”
Die nächste wertvolle Erweiterung Deutschlands vielfältiger publizistischer Landschaft, ist seit letzter Woche käuflich zu erwerben (auch toll übrigens Gala Men oder Beef das Männerkoch-Magazin).
Im Heft z.B. das Dossier Andersmachen inkl. einer Liste 20 berühmter Buiseness Punks von Steve Ballmer bis Marc Zuckerberg.
“Punks und schlaue Unternehmer haben viel gemeinsam. Nicht die Haare, nicht die Hose, sondern den Mut etwas anders zu machen.”
Eine mediale Verwertung der Rebellions-Rhetorik quasi von einer anderen Seite aus, gab es dann gestern (20.10. um 21h) bei Kavka auf zdf-Info anzuschauen. Junge Sendeformate im öffentlich-rechtlichen und große Erzählungen von Revolution machen ja jeden Kontroversen-geilen Journalisten heiß.
Beides kombiniert ergibt eine Sendung, die eine Hitliste der fünf berühmtesten Generationen der Welt aufstellt (Es ist Rank-bar, also exisitert es), in der ‘zufällig’ ein Floß der ach-so-aktivistischen Piraten-Partei am Studio andockt und in der sich Jens Jessen stellvertrettend für Deutschlands Feuilleton über die Jugend wundern darf (siehe auch sein tatsächlich eine Auseinandersetzung lohnender Artikel ‘Die traurigen Streber’ vom Januar diesen Jahres).
Edgar Cards, die auf das neue Portal hamburg-frage.de (ein Angebot des Abendblatts) und das tolle Gewinnspiel (I’n'I Pod und so) hinweisen.
Wer noch nicht versteht, warum der Spruch wack ist, dem sei der Text unten von Ted Gaier empfohlen. Die Not in our Name Initiative beschreibt noch einmal deutlich, dass zu den ‘Wachsende Stadt’ und ‘Creative City’ Strategien, die in Hamburg verfolgt werden, nur allzu gerne auch ein bißchen “bunt, frech und vielseitig“ gehören darf. Pardon: Es muss gefälligst dabei sein, weil eben gerade das den Standort stärkt, und natürlich auch weil dann so kesse Sprüche für Springer Website Werbeaktionen drin sind (siehe oben).
Hier nun der Text (via superdefekt):
Not In Our Name, Marke Hamburg!
Ein Gespenst geht um in Europa, seit der US-Ökonom Richard Florida vorgerechnet hat, dass nur die Städte prosperieren, in denen sich die „kreative Klasse“ wohlfühlt. „Cities without gays and rock bands are losing the economic development race“, schreibt Florida. Viele europäische Metropolen konkurrieren heute darum, zum Ansiedelungsgebiet für diese „kreative Klasse“ zu werden. Für Hamburg hat die Konkurrenz der Standorte mittlerweile dazu geführt, dass sich die städtische Politik immer mehr einer „Image City“ unterordnet. read more »




